Beruhigung eines Wasserbetts

Komfortables Schlafgefühl durch gute Beruhigung

Die richtige Beruhigung eines Wasserbetts ist wichtig für das richtige Schlafgefühl des Einzelnen. Bei einer schwachen Beruhigung schwankt der Wasserkern im Inneren deutlich mehr, als bei einer höheren Beruhigungsstufe. Dabei lässt sich eine Stabilisierung für jeden Geschmack erreichen, denn während der Eine Schwankungen des Wassers in der Matratze erträgt, möchte der andere Dies gar nicht. Moderne Wasserbetten erwecken durch passende Beruhigung auf den ersten Blick den Eindruck einer herkömmlichen Matratze, auch das Gefühl beim Hinlegen unterscheidet sich nicht wesentlich.

Verschiedene Systeme der Beruhigung

Die Beruhigung eines Wasserbetts kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Ein System, bei dem sich im Inneren der Matratze Kammern oder auch Zylinder befinden, hat sich über die Jahre etabliert. Die Kammern und Zylinder kontrollieren das darin befindliche Wasser und verhindern große Schwankungen. Hier ist die Entlüftung des Bettes allerdings komplizierter, als bei der heute modernsten Methode der Beruhigung. Diese wird durch spezielle Vliesmatten, sogenannte „Layer“ erreicht.

Wird eine besonders hohe Beruhigung gewünscht, wird ein Spezialschaum dafür genutzt. Beim Vlies kommt es auf die Menge der Schichten an, die in der Wasserbettmatratze verarbeitet werden. Mit der Zahl der Matten steigt die Festigkeit der Matratze und sinkt die Nachschwingzeit. Die Vliesmatten nehmen dabei aber nur geringen Einfluss auf das bei Wasserbetten gewünschte Schwebeschlafgefühl und haben sich so zur Stabilisierung mittlerweile durchgesetzt. Gegenüber dem Kammersystem sind sie die teurere Variante der Beruhigung, qualitativ aber hochwertiger.

Der Beruhigungsgrad – reine Geschmackssache

Je stärker die Beruhigung eines Wasserbetts ist, desto geringer ist dessen Bewegung. Viele neue Wasserbettbesitzer neigen dazu, einen zu hohen Beruhigungsgrad auszuwählen, aus Angst vor zu deutlichen Schwankungen beim Schlafen. Die Bewegungen des Wassers in der Matratze werden aber oftmals nur am Anfang als stark empfunden. Alsbald tritt ein Gewöhnungseffekt ein. Eine gute Beratung und ein Probe liegen im Fachhandel geben ersten Aufschluss über den möglichen, individuellen Härtegrad bzw. die Beruhigungsstufe für das eigene Wasserbett.

Kein einheitliches Bewertungssystem der Beruhigungsstufen

Die niedrigste Beruhigung in der Stufe 1 bei Wasserbetten ist der sogenannte „Free Flow“, die gar nicht beruhigte Stufe. Die Anfangsmodelle hatten aufgrund ihres Materials alle keinerlei Stabilisierung zu bieten. Die weiteren Stufen lassen sich nicht klar aufzählen, denn je nach Hersteller und System sind diese nicht einheitlich. Bis zu 8 Stufen sind bei manchen Herstellern erhältlich.

Diese Stufen werden ganz unterschiedlich benannt, denn zur Klassifizierung wird mit Prozentzahlen, Buchstaben oder Bezeichnungen wie „medium“ oder „extrastrong“ gearbeitet.

Keine Beruhigung und volle Beruhigung sind bei den Herstellern gleich, doch jeder stuft in den Zwischenstufen anders ein. Ein Vergleich ist somit nur über die Nachbewegungszeit möglich, die im Allgemeinen von den Unternehmen angegeben wird. Beim Probe liegen stellt sich ebenfalls schnell heraus, wie hoch der Beruhigungsgrad ist.

Eine nicht beruhigte Matratze braucht 20 bis 30 Sekunden, um zur Ruhe zu kommen. Doch nicht jeder kommt in der gleichen Beruhigungsstufe auf das gleiche Ergebnis, denn das Eigengewicht spielt auch eine wichtige Rolle für die Stabilisierung. Menschen mit höherem Gewicht sollten eher eine höhere Beruhigung auswählen, Leichtgewichte könnten mit einer niedrigen Stufe besser zurechtkommen.